Du betrachtest gerade Halbzeit bei der Diakoniespende 2025/2026: 216.000-Euro-Spende für mehr Würde und Versorgung

Die Diakoniespende 2025/2026 zeigt große Wirkung: 216.000 Euro kamen bisher für das Diakoniehaus Salierring zusammen. Im Diakoniehaus Salierring, noch bis Ende September Empfänger der diesjährigen Diakoniespende des Kirchenverbandes Köln und Region, gibt es einen Tagestreff, Beratungsangebote, eine Kleiderkammer und eine Krankenwohnung für obdachlose und wohnungslose Menschen. Besonders die Krankenwohnung, die ärztliche Versorgung und Möglichkeit zur Erholung nach einem Aufenthalt im Krankenhaus bietet, ist im Kölner Raum etwas Einzigartiges. Sechs Plätze hält die Wohnung derzeit vor. Alle sind im Grunde beständig belegt, pro Jahr nutzen mehr als 30 Menschen das Angebot. Daher sollte vornehmlich die Erweiterung der Krankenwohnung um zwei weitere Plätze sowie die Sanierung des zugehörigen Badezimmers durch die Spende finanziert werden, wie Michael Lampa, Fachdienstleiter im Diakoniehaus Salierring, zu Beginn des Spendenzeitraums im Herbst angekündigt hatte.

Stadtsuperintendent Bernhard Seiger, Sozialarbeiterin Imke Domas, Maja Schumacher vom Diakonischen Werk Köln und Region, Michael Lampa, Fachdienstleiter im Diakoniehaus Salierring und Mohammad Mahhook von der Antoniter Siedlungsgesellschaft, Bauleiter und Architekt.
Stadtsuperintendent Bernhard Seiger, Sozialarbeiterin Imke Domas, Maja Schumacher vom Diakonischen Werk Köln und Region, Michael Lampa, Fachdienstleiter im Diakoniehaus Salierring und Mohammad Mahhook von der Antoniter Siedlungsgesellschaft, Bauleiter und Architekt.

Nun, etwa zur Halbzeit, konnte nicht nur der erste Scheck über beeindruckende 216 000 Euro übergeben werden – auch die Bauarbeiten rund um die Krankenwohnung sind angelaufen. Bis zu einer Summe von 100.000 Euro verdoppelt der Kirchenverband jeweils den Betrag, so dass nun aus den gespendeten 116.000 Euro 216.000 wurden, die gerade schon investiert werden.

Stadtsuperintendent Bernhard Seiger besuchte zur Übergabe des Spendenschecks das Diakoniehaus und zeigte sich begeistert: „Es ist toll zu sehen, dass die Umbaumaßnahmen angelaufen sind. Das hohe Spendenaufkommen der vergangenen Monate zeigt aber auch, dass das Diakonische Werk im Kölner Raum ein hohes Ansehen genießt.“ Vieles, so bedauerte er, würde auch im Diakoniehaus, trotz enger Zusammenarbeit, nicht von der Stadt Köln refinanziert. „Solche Umbaumaßnahmen wie die, die hier geplant sind, sprengen dann schnell das Budget. Darum freuen wir uns umso mehr über jede Spende und sagen allen Dank, die sich beteiligt haben.“ Auch Michael Lampa ist überzeugt: „Dieses Angebot ist für die Menschen in Köln wichtig. Umso mehr freue ich mich, dass wir die Spende dazu nutzen können, die Räume noch angenehmer zu gestalten.“

Umbau im laufenden Betrieb

Mohammad Mahhook von der Antoniter Siedlungsgesellschaft ist der Bauleiter und Architekt. Er berichtet: „Wir werden alles daransetzen, bis Ende Mai hier fertig zu sein. Immerhin erfolgt der Umbau im laufenden Betrieb.“ Zwei Bauabschnitte seien geplant, führt er aus – einer läuft gerade, der nächste startet etwa zwei Wochen nach den Osterferien.

Dazu gehöre der Umbau des WC-Bereichs in der Krankenwohnung, um ihn barrierefrei zu gestalten, so der Bauleiter. Statt der in die Jahre gekommenen Sitzbadewanne, steht den Menschen, die die Krankenwohnung nutzen, demnächst eine bodengleiche Dusche zur Verfügung, die auch mit einem Rollator begehbar ist, da außerdem die Tür verbreitert wird. Außerdem wird ein Büroraum zum Bad umgestaltet.

Eine Teeküche soll außerdem entstehen, die dann den Wohnbereich in der Krankenwohnung aufwertet. Sozialarbeiterin Imke Domas ist seit April 2022 Ansprechperson für die Krankenwohnung. Sie führt die Aufnahmegespräche mit den Erkrankten, beantragt Leistungen, unterstützt bei Rentenanträgen und freut sich, dass mit der Umgestaltung der Räume die Versorgung der Erkrankten leichter wird. „Davon abgesehen, ermöglichen Barrierefreiheit und Teeküche unseren Gästen ebenfalls ein bisschen mehr Selbstständigkeit. Auch das gehört dazu, ihnen ihre Würde zu lassen.“

Stadtsuperintendent Seiger erklärte bei der Besichtigung der Räume: „Diesen Baufortschritt zu sehen, motiviert enorm, weiterhin engagiert Werbung für unsere Spendenaktion zu machen. Und ich freue mich schon ungemein, wenn wir hier noch vor den Sommerferien ein Eröffnungsfest feiern können.“

SPENDEN SIE AN

Ev. Kirchenverband Köln und Region
Stichwort: Diakoniehaus Salierring
Kreissparkasse Köln
IBAN DE10 3705 0299 0000 0044 04
BIC COKSDE33XXX

Text: Katja Pohl
Foto(s): Matthias Pohl

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