Du betrachtest gerade Pop-Up-Seelsorge: Ein offenes Seelsorgeangebot von „hier+weiter“

Ein offenes Seelsorgeangebot für alle, die etwas auf dem Herzen haben: Das findet am Freitag, 5. Juni, 16 bis 18 Uhr, in der Severinstraße 80, statt. Die Pop-Up-Seelsorge des Projekts „hier+weiter“ des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Linksrheinisch findet jeden Freitag zur gleichen Zeit am gleichen Ort statt. Ausgebildete ehrenamtliche Seelsorgerinnen und Seelsorger stehen für vertrauliche Gespräche zur Verfügung – ohne Anmeldung, gerne anonym und kostenlos. Ansprechperson ist Pfarrerin Dr. Dorit Felsch. Sie erklärt, warum das Angebot entstanden ist und wen es erreichen möchte:

Wie ist die Idee zu diesem offenen Gesprächsangebot entstanden?

Dorit Felsch: Die Pop-Up-Seelsorge ist am 8. Mai gestartet. Seitdem findet das Angebot jeden Freitag von 16 bis 18 Uhr statt. Seelsorge heißt Raum für empathische, geschützte, vertrauliche Gespräche. Es gibt einen großen Bedarf nach solchen Räumen, in denen einfach alle Themen, die jemanden belasten, zur Sprache kommen können, und jemand da ist, zuhört und mitfühlt. Gleichzeitig ist es oft eine Hürde, erst einen Termin verabreden zu müssen. Viele Menschen wissen auch gar nicht genau, wohin sie sich wenden müssten, um ein Seelsorgegespräch zu verabreden. Und genau da kommt die Pop-Up-Seelsorge ins Spiel: Die Türen stehen freitags von 16 bis 18 Uhr einfach offen. Jeweils zwei ausgebildete Seelsorger*innen sind da und gesprächsbereit. Menschen können ohne Anmeldung einfach hereinkommen.

Die Gespräche sind anonym, kostenlos und ohne Anmeldung möglich. Welche Menschen möchten Sie mit diesem niedrigschwelligen Angebot besonders erreichen?

Dorit Felsch: Es gibt unzählige Situationen, in denen es gut tut, mit jemandem offen reden zu können. Das Angebot richtet sich an alle, die eine Krise, eine Not, ein belastendes Thema oder ein Problem mit sich herumtragen und gerne darüber reden möchten.

Wenn jemand an der Pop-Up-Seelsorge vorbeikommt und noch unsicher ist: Was würden Sie dieser Person sagen, um sie zu ermutigen, Platz zu nehmen und ins Gespräch zu kommen?

Dorit Felsch: Traut euch. Die Seelsorger*innen freuen sich, wenn jemand reinkommt. Ein Gespräch darf auch kurz sein. Ganz wie es passt. Probiert es einfach aus. Die Erfahrung zeigt: Es kann gut tun!

www.hierundweiter.de

Text: APK
Foto(s): hier+weiter

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