Du betrachtest gerade KonfiCup in Köln-Mülheim – Evangelisches Jugendreferat Köln und Umgebung feiert Fußball, Fairness und Glauben
Ein Finale, das keine Wünsche offen ließ. Mit 8:4 setzte sich das Team II der Evangelischen Kirchengemeinde Hürth gegen die „Konfi Kicker“ aus der Evangelischen Gemeinde Köln, Bezirk Nord, durch – und krönte damit einen Tag voller Spannung, Teamgeist und gelebtem Glauben. Organisiert und ausgerichtet hatte das Turnier auch dieses Jahr das Evangelische Jugendreferat Köln und Region.
Das zweitplatzierte Team „Konfi Kicker“ der Evangelischen Gemeinde Köln, Köln-Nord, mit
Jugendleiterin Edda Roederer und Pfarrer Christoph Rollbühler.

Der KonfiCup ist das bundesweite jährliche Sport-Projekt der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für aktuelle Konfirmandinnen und Konfirmanden. Im März war Lukas Podolskis „Strassenkicker.Base“ in Köln-Mülheim der Schauplatz: Acht gemischt-geschlechtliche Teams aus fünf Kirchengemeinden beiderseits des Rheins traten gegeneinander an. Unter dem Namen „Pilgerweg“ liefen gleich drei Mannschaften aus der Evangelischen Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden auf, die Hürther Kirchengemeinde schickte zwei Teams ins Rennen. Mit je einem Team dabei: die Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen, die Evangelische Kirchengemeinde Bergisch Gladbach und die Gemeinde Köln. Nach der Gruppenphase setzte sich im ersten Halbfinale „Konfi Kicker“ gegen Altenberg/Schildgen durch (3:0), im zweiten gewann Hürth II gegen „Pilgerweg II“ klar mit 10:3. Den dritten Platz sicherte sich Altenberg/Schildgen mit einem 6:2 gegen „Pilgerweg II“. Den begehrten Wanderpokal überreichte Organisationsleiter Arno Kühne schließlich den Hürther Konfis – strahlend und verdient.

Sportanlage mit besonderem Charme

Arno Kühne weiß, was er an der „Strassenkicker.Base“ hat. Seit über zwanzig Jahren organisierte der Jugendreferent den KonfiCup in Köln und Region – und den Austragungsort möchte er nicht mehr missen. „Die Anlage hat ihren ganz besonderen Charme und die Miete ist günstig“, sagte er. Für ihn ist der KonfiCup weit mehr als ein Turnier: ein übergreifendes, bereicherndes sportliches und soziales Angebot innerhalb der Konfi-Arbeit. Sein Dank galt an diesem Tag vielen: den Aktiven, Betreuenden und Unterstützenden, den Schiedsrichtern und Sanitätern – und seinem Orga-Team um Ute Verch, Julina Klutmann und Kilian Hagemann. Ermöglicht wurde das Turnier auch durch drei wesentliche Sponsoren: die Spendenplattform „Hier mit Herz“ der Sparkasse KölnBonn, das Jump House und den Glowing Room (3D Schwarzlicht Minigolf). Die vier erstplatzierten Teams freuten sich über Gutscheine für Gruppen-Events – unter anderem im Escape Room und Bowling-Center.

„Was hat Fußball mit Kirche und Gott zu tun?“

Das Orga-Team aus dem Jugendreferat unter anderem mit Organisationsleiter Arno Kühne (hintere Reihe, 2. v.r.), den Schiedsrichtern und Sanitätern.

Bevor der erste Ball rollte, stimmte Jugendreferentin Ute Verch alle Beteiligten auf dem Spielfeld mit einem geistlichen Impuls ein. Ihre Frage: Was hat Fußball eigentlich mit Kirche und Gott zu tun? Ihre Antwort war klar: mehr, als man auf den ersten Blick denkt. Auf dem Spielfeld, am Rand, im Miteinander der Teams wurde Gemeinschaft erfahrbar. Glauben wurde gelebt – im fairen Umgang, im Anfeuern, im Zusammenhalten. Den KonfiCup nannte sie „mehr als ein Turnier: Er ist ein besonderes Erlebnis in der Konfi-Zeit, an das sich Jugendliche erinnern.“ Und er ist bewusst geschlechterübergreifend angelegt: Mädchen und Jungen spielten selbstverständlich zusammen. „Vielfalt gehört dazu und wird als Stärke erlebt – ganz praktisch und ohne große Worte.“

Für ihren Impuls hatte Verch ein Bibelwort gefunden, das besser nicht hätte passen können: „Wisst ihr nicht: Die im Stadion laufen, die laufen alle, aber nur einer empfängt den Siegespreis? Lauft so, dass ihr ihn erlangt“ – Paulus, 1. Korinther 9, 24. Fairness, Respekt und Teamgeist prägten den sportlichen Wettbewerb ebenso wie das gemeinsame Unterwegssein im Glauben. „Der KonfiCup schafft einen Raum, in dem genau das erfahrbar wird.“ Und das ist vielleicht das Schönste an diesem Tag: Nicht nur die Hürther Konfis gingen als Gewinner nach Hause. Wer dabei war – auf dem Platz, am Rand, hinter den Kulissen – erlebte, wie Gemeinschaft entsteht. Im Jubel, im Zweikampf, im gemeinsamen Laufen. Genau dafür ist der KonfiCup gemacht.

Text: Engelbert Broich
Foto(s): Engelbert Broich

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