Es gibt Momente im Leben, in denen Medizin allein nicht mehr reicht. Momente, in denen ein Mensch nicht nur einen Arzt braucht – sondern jemanden, der einfach da ist. Der zuhört. Der aushält. Der nicht wegschaut.
Genau das ist die Aufgabe von Caroline Schnabel. Die evangelische Pfarrerin arbeitet seit knapp sieben Jahren als Klinikseelsorgerin an der Uniklinik Köln – und begleitet Menschen täglich in den verletzlichsten Phasen ihres Lebens. Am Krankenbett. In der Diagnose. Im Abschiednehmen. „Wenn Menschen zu uns ins Krankenhaus kommen, bedeutet das eigentlich immer eine Art von Einschnitt und Krise“, sagt Caroline. „Und in dieser Situation ist es unsere Aufgabe beizustehen – und da zu sein.“ Gemeinsam mit ihrer Kollegin Antje Hofmann bildet sie ein eingespieltes Team. Zwei Frauen, zwei Blickwinkel, eine gemeinsame Haltung: Seelsorge für alle – unabhängig von Religion oder Konfession. Denn wer Halt braucht, soll ihn finden. Ohne Wenn und Aber. Was diese Arbeit so besonders macht? Sie geschieht leise. Abseits großer Schlagzeilen, ohne Applaus. Und entfaltet genau dort ihre Kraft – in den Momenten, die zählen.
In unserem neuen Video gewähren Caroline und Antje einen seltenen und bewegenden Einblick in ihren Alltag an den Uniklinik Köln. Was trägt sie? Was bewegt sie? Und warum ist Klinikseelsorge weit mehr als ein Gebet?
Jetzt reinklicken – und eine Arbeit kennenlernen, die berührt.
https://youtube.com/shorts/kgmtGQGFmQU
Text: APK
Foto(s): APK
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